Am 27.11.2025 würdigte unsere Blutbuchenkönigin Silvia I. mit ihrer Teilnahme die Einweihung des Gedenksteins für die Opfer des Zugunglücks vom 08.05.1945 am Bahnhof Berka/Wipper:  

„Auf Initiative der Sonderhäuser Geschichtsforscher Helmut Köhler, Hanna Nagel und Bernd Fischer entstand der neue Gedenkstein, dessen historischen Hintergründe heute von Christoph Michael Görg, Ortsteilbürgermeister von Berka, in Erinnerung gerufen wurden.

Am 08. Mai 1945 prallten zwei Züge im Bahnhof Berka/Wipper aufeinander – mit verheerenden Folgen. In mit Benzinkanistern beladenen Güterwagen brach ein Inferno aus, das das Bahnhofsgebäude, ein Wohnhaus gegenüber sowie eine Lokomotive vollständig zerstörte. Das Lokpersonal konnte erst Tage später geborgen werden.

Bürgermeister Steffen Grimm mahnte bei der Einweihung, dieses tragische Ereignis nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Er und Ortsteilbürgermeister Görg dankten Allen, die sich für die Bewahrung dieser Erinnerung eingesetzt haben. Besonders bewegend war, dass auch Zeitzeugen anwesend waren und ihre – wenn auch kindlichen – Erinnerungen an das Unglück teilten.

Der Gedenkstein befindet sich direkt vor dem heutigen Bahnhofsgebäude am Radweg in Berka. Die dazugehörige Geschichte soll in Zukunft auf einer Tafel nachlesbar sein.“ (zitiert vom Instagrambeitrag von“sondershausen_im_herzen_musik“)