Was passiert, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Wer hilft in einer solchen Lage – und was kann jeder Einzelne tun, um vorbereitet zu sein? Auf diese und viele weitere Fragen gab Kreisbrandinspektor Jonas Weller in einem Vortrag zum Katastrophenschutz im Bürgerzentrum Cruciskirche kompetente und praxisnahe Antworten…

Die rund 40 Gäste erhielten beruhigende, aber zugleich wichtige Informationen darüber, worauf es bei einem Blackout ankommt und wie man sich im Ernstfall selbst helfen kann.

Sinnvoll ist es, für den Notfall vorzusorgen: ausreichend Lebensmittel und Trinkwasser, Decken, wichtige Medikamente, Desinfektionsmittel sowie geladene Taschenlampen und eine Powerbank sollten griffbereit sein.

Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser sind selbstverständlich verpflichtet, ihre Stromversorgung durch eigene Vorsorgemaßnahmen sicherzustellen.

Laut Bundesnetzagentur sind Stromausfälle in Deutschland sehr selten: Im Durchschnitt summieren sie sich auf lediglich etwa 12 bis 14 Minuten pro Jahr.

Mit diesem Wert liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf einem sehr guten Platz – ein beruhigendes Ergebnis.
Besonders wichtig bleibt in Krisensituationen der Blick auf vulnerable Menschen, die in solchen Fällen auf Unterstützung angewiesen sind.
Im Anschluss entwickelte sich – wie bei diesem sensiblen Thema zu erwarten – eine lebhafte Fragerunde mit vielen interessierten Nachfragen.

Der Kulturwaldverein bedankt sich herzlich bei Jonas Weller, den der Verein auf Empfehlung der Landrätin gewinnen konnte, für den informativen Vortrag und die sachkundigen, hilfreichen Antworten.

Uwe Lumm,
stellv. Vorsitzender des Kulturwaldvereins Sondershausen

 

Quelle:

https://kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=385000